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Im Jahr 1935 meldete Zeiss die erste Beschichtung in einfacher Ausführung von korrigierenden Brillengläsern zum Patent an.
Das Funktionsprinzip basiert hierbei auf der Tatsache, dass ein Teil des Lichts, das durch ein Brillenglas fällt, einen Reflex auf der Oberfläche an der Innenseite des Glases bewirkt, woraufhin eine Verminderung des Kontrasts und der Sichtschärfe zu verzeichnen sind.
Durch Anbringen einer dünnen Schicht aus speziellem Material auf der Glasoberfläche wird dieser Reflex beseitigt, der sonst direkt auf das Auge fallen würde.
Der Vorteil ist eine schärfere Sicht nicht nur bei Tag, sondern auch nachts.

Bei den Sonnenbrillengläsern aus Glas, CR 39 und Polykarbonat besteht diese Behandlung aus der Hochvakuumverdampfung von Schichten aus Magnesium-, Natrium- bzw. Lithiumfluorid oder -chlorid.

Man unterscheidet drei Typen der Beschichtung:
- einfach: bewirkt eine charakteristische Farbgebung in Anilinrot, wird jedoch selten angewandt, da nur begrenzt wirksam

- doppelt: reduziert den Reflex, wobei jedoch stets einen Restwert von ca. 1,5 % zu verzeichnen ist

- mehrfach: insgesamt die wirksamste Beschichtung. Bei Gläsern aus CR 39 wird auch die Beständigkeit gegen Kratzer verbessert.

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